Checkliste

1. Legen Sie niemals Verwaltungskosten auf den Mieter um.

 

2. Führen Sie keine Reparaturkosten in Ihrer Abrechnung auf. Diese zählen zu Ihren 

    Instandhaltungspflichten als Vermieter und können allenfalls im Rahmen der

    "Kleinreparaturen-Klausel" vom Mieter verlangt werden.

 

3. Halten Sie die Abrechnungsfrist von einem Jahr ein. Sie beginnt mit Ablauf des

    12-monatigen Abrechnungszeitraums. Rechnen Sie zu spät über Ihre Betriebskosten

    ab, verlieren Sie Ihren Nachzahlungsanspruch.

 

4. Den Betriebskostenanteil für eine unvermietete Wohnung dürfen Sie nicht auf die

    Mieter bewohnter Wohnungen umlegen, sondern müssen Sie selbst tragen.

 

5. Sonstige Kosten, wie z.B. die Feuerlöscherwartung oder die Dachrinnenreinigung,

    dürfen Sie nur auf den Mieter umlegen, wenn Sie die Kostenpositionen ausdrücklich

    als "sonstige Kosten" im Mietvertrag aufgeführt haben. Ansonsten bleibt es beim

    Betriebskostenkatalog von §2 Betriebskostenverordnung.

 

6. Wenn Sie keinen Umlageschlüssel in Ihrem Mietvertrag vereinbart haben, müssen

    Sie als Wohnungsvermieter die Betriebskosten nach m² umlegen.

    Einzige Ausnahme: Sie können verbrauchsabhängig abrechnen (§ 556a BGB).

 

7.Kosten für eine erstmalige Anschaffung oder eine Ersatzanschaffung sind nicht

    umlagefähig (z.B. Rasenmäher).